Was tun bei Tool-eritis?

Tägliche Telkos, gefühlt tausend Chats und Channels mit weiteren hundert verschiedenen Themen. Das kann auf Dauer schnell unübersichtlich werden und frustrieren. Auf unserem Instagram-Channel haben wir die letzten Tage eine Menge nützliche Homeoffice-Tools geteilt. Gleichzeitig haben wir gelesen, gehört und selbst erfahren, wie ermüdend (und auch, trotz tollen Absichten, verwirrend) die Arbeit mit diesen Tools sein kann. So lässt sich plötzlich der Link zu einem Etherpad in einem Meer an Chatnachrichten nicht mehr finden, es wird aus Versehen eine Datei von einer Kollegin überspeichert oder man ist nach dem ganzen Tag in Video-Calls vollkommen erschöpft. Wie lässt sich damit umgehen? Wir haben ein paar Tipps gesammelt:

  • Regeln für die digitale Kommunikation gleich zu Beginn klären. Im Chat festlegen, in welchem Channel, was kommuniziert wird. Hier unbedingt auch einen Channel für Informelles betreiben, denn ein kleiner Spaß muss auch zwischendurch mal sein. Übersicht anlegen, wo (in welchem Tool) was kommuniziert wird.
  • Bei Telkos auf das Notwendigste beschränken, kurz halten und moderieren. Größere Themen auf mehrere Termine verteilen. Sich überlegen, was in der Telko besprochen werden muss und was durch andere Kanäle vielleicht besser geht. Max. 3 Telkos pro Tag und für max. 1 Stunde anberaumen.
  • Feste Tageszeiten für Calls, E-Mails oder Chat, damit man nicht immer unterbrochen wird (insbesondere von Chatbenachrichtigungen).
  • Abschalten: Pausen einplanen, nach draußen gehen, Entspannungsübungen machen. Telkos zwingen uns sehr in eine starre Sitzposition, Achtung Rückenschmerzen und gebeugter Hals aka Smartphoneneck 😉

 

Bild von ErikaWittlieb auf Pixabay